via 9to5Mac

Wenn Korrelation mit Kausalität verwechselt wird

Zwingt Apple seine Kunden mit älteren iOS-Geräten durch beabsichtigte Geschwindigkeitsnachteile bei iOS-Updates indirekt zum Kauf neuer Geräte?

Die Kollegen von der Macwelt haben sich mit der Studie von Sarah Trucco beschäftigt.

Meine Einschätzungvia Apple

Was von nahezu allen Kommentatoren in dieser Sache vergessen wurde: Apple war vor allem beim Übergang von iOS 6 auf iOS 7 für seine Verhältnisse extrem entgegenkommend bei den Gerätekompatibilitäten. Wo bei vorherigen Updates manche iPhones schlicht gar nicht mehr supported wurden, entschied man sich in Cupertino mit iOS 7 einen Kompromiss einzugehen. Ältere Geräte wie das iPhone 4 erhalten trotz ihres Alters das neueste iOS, müssen aber beim Funktionsumfang (z.B. Parallax-Effekt bei iPhone 4 mit iOS 7) Abstriche machen. Das Ergebnis: Geschwindigkeitseinbußen konnte man beim iPhone 4 mit iOS 7 im Grunde nicht feststellen.

Klar ist: Apple wird spätestens mit dem in wenigen Wochen anstehenden iPhone 6 wieder an unser aller Geldbeutel heran wollen. Mein iPhone 5 wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unter iOS 8 nicht weniger flüssig und schnell laufen (das suggeriert zumindest die iOS 8 Beta), wie es das schon mit iOS 7 getan hat.

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Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften in München landete er zunächst bei der Gamepro, dann als Volontär bei der Macwelt. Inzwischen betreut er auf inhaltlicher Seite die Veranstaltungen der Computerwoche und sorgt dafür, dass die zugehörigen Websites laufen. Privat bloggt er auf Adams Apfel, sportlich gehört sein Herz nur dem FC Bayern.