Eastereggs: Psychotherapie mit OS X

Zugegeben, manchmal sitzt man als geneigter Mac-User vorm Rechner und ist genervt: Mavericks‘ Mail-App will mal wieder die Gmail-Postfächer nicht vernünftig synchronisieren, der dämliche Fotostream macht keine Anstalten meine iPhone-Fotos auf den Mac zu schieben. Wenn dann auch noch iTunes Match Schluckauf bekommt heißt es zuerst einmal: durchatmen.

Ganz ohne Couch, dafür aber völlig Umsonst

Hilft das nichts, könnte vielleicht ein klärendes Gespräch mit dem OS-X-Seelenklempner helfen. Ja, Sie haben richtig gehört: Im Terminal versteckt sich ein kleiner Psychologe. Der basiert auf der so genannten ELIZA-Umgebung, einem Computerprogramm, dass durch umformulieren der Nutzereingaben ein Gespräch simulieren soll.

Um eine Therapiesitzung zu straften, öffnen Sie zunächst das Terminal (entweder über eine kurze Spotlightsuche oder über den Finder-Pfad „Programme > Dienstprogramme > Terminal“). Dort tippen zunächst   emacs   ein. Nachdem die Emacs-Umgebung geladen wurde, drücken Sie die Tastenkombination „Esc + X“ – haben Sie das erledigt, steht in der untersten Zeile „M-x“. Tippen Sie nun  doctor  ein und drücken die Eingabetaste.

Nun lädt die ELIZA-Umgebung und Ihre persönliche Therapiesitzung für Zwischendurch im Terminal kann beginnen! Haben Sie eine (englischsprachige) Texteingabe getätigt, müssen Sie zweimal die Eingabetaste drücken, um eine Antwort vom Doc zu erhalten.

Sinnfrei, aber doch witzig: Der Terminal-Psychologe von OS X.
Sinnfrei, aber doch witzig: Der Terminal-Psychologe von OS X.
Kategorien Ratgeber/ Tipp

Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften in München landete er zunächst bei der Gamepro, dann als Volontär bei der Macwelt. Inzwischen betreut er auf inhaltlicher Seite die Veranstaltungen der Computerwoche und sorgt dafür, dass die zugehörigen Websites laufen. Privat bloggt er auf Adams Apfel, sportlich gehört sein Herz nur dem FC Bayern.