Austauschprogramm für defekte Macbook Pro

So man­chem geplag­ten Nut­zer wird ein gepress­tes „Na end­lich!“ über die Lip­pen gehen, denn: Nach mona­te­lan­gen Dis­kus­sio­nen, unzäh­li­gen Posts in den Apple-Sup­port-Foren, ver­geb­li­chen Besu­chen in Apple Stores und einer Sam­mel­kla­ge in den USA hat Apple ein Ein­se­hen mit den ver­zwei­fel­ten Besit­zern defek­ter Mac­Book Pro–Modelle. Zum 27. Febru­ar 2015 star­tet eine kos­ten­lo­ses Aus­tausch­pro­gramm für betrof­fe­ne Model­le der 2011er-Baureihe.

Auf einer Son­der­sei­te erklärt Apple, dass man her­aus­ge­fun­den haben will, dass bei eini­gen weni­gen Gerä­ten Pro­ble­me mit ver­zerr­ter Dar­stel­lung oder dem gänz­li­chen Aus­fall der Gra­fik­ein­heit auf­tre­ten kön­nen. Wer über ein Mac­Book Pro ver­fügt, das zwi­schen 2011 und 2013 ver­kauft wur­de, kann hier über­prü­fen, ob das Gerät für einen Aus­tausch in Fra­ge kommt. An die­ser Stel­le sei aller­dings dar­auf hin­ge­wie­sen, dass vor­sorg­li­che Repa­ra­tu­ren nicht abge­deckt sind. Nur wenn tat­säch­lich ein Feh­ler auf­tritt, zahlt Apple die Gebühr. Wer sei­ne Gerät bereits kos­ten­pflich­tig zur Repa­ra­tur gege­ben hat, kann sein Geld bei Apple wie­der­be­kom­men, wenn der Mac zur betrof­fe­nen Gerä­te­grup­pe gehört.

Einschätzung

Erst­mal: Pri­ma, dass Apple den Seri­en­feh­ler ein­ge­steht und die teue­ren Repa­ra­tu­ren über­nimmt – immer­hin müs­sen bei der­lei Defek­ten meist das gesam­te Logic­board getauscht wer­den. Scha­de ist es aber, dass Apple hier so lan­ge gewar­tet hat und erst Kun­den Kla­gen anstren­gen muss­ten. Das könn­te Apple künf­tig auch ein­fa­cher und weni­ger image­schä­di­gend haben.

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Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften in München landete er zunächst bei der Gamepro, dann als Volontär bei der Macwelt. Inzwischen betreut er auf inhaltlicher Seite die Veranstaltungen der Computerwoche und sorgt dafür, dass die zugehörigen Websites laufen. Privat bloggt er auf Adams Apfel, sportlich gehört sein Herz nur dem FC Bayern.